Mit der KAMI, unserem Katamaran, sind wir auf Langfahrt unterwegs – dorthin, wo die Landkarte ins Blaue verläuft, wo Horizont und Abenteuer sich begegnen.
Das Blauwasser ist unser Zuhause, die Ozeane unser Element: über und unter Wasser.
Wir spüren die Freiheit jeden Tag aufs Neue – sie riecht nach Salz, rauscht in den Segeln, leuchtet im tiefsten Dunkelblau unter dem Kiel. Jenseits vom Alltag suchen wir die Verbundenheit: zu den Wellen, zum Wind, zu den Geschöpfen des Meeres. Wir tauchen ein in den Rhythmus der Natur, finden das Staunen an jedem Morgen und lauschen den Geschichten, die nur das Meer erzählt.Unser Weg führt uns zu den letzten Paradiesen dieser Erde – zu vergessenen Inseln, wilden Küsten und in verborgene Unterwasserwelten. Dies ist kein Urlaub, sondern der große Ausstieg, das echte Abenteuer: Eine Weltreise im Wind, gemeinsam mit den Strömungen, dem Licht und allen, die das Meer lieben.Segeln ist Freiheit, Entdeckung, Leben.
Die KAMI ist unser Kompass – und die Welt unser Kurs.
Begleite uns auf diesem Weg ins Unbekannte!
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Dieser Blogbeitrag ist für andere Segler gedacht, die genau wie wir mit Haustieren in der Karibik unterwegs sind. Nach dem Lesen einiger Reiseberichte von anderen Seglern haben wir uns dazu entschieden, auf Inagua Matthew Town in die Bahamas einzuklarieren. Laut verschiedenen Berichten sollen die Beamten dort besonders freundlich sein und die Insel selbst wie ein kleines, charmantes Dorf wirken. Rückblickend können wir sagen: Diese Entscheidung war genau richtig. Vorbereitung: Click2Clear … Einklarieren auf den Bahamas mit Hund – Unsere Erfahrung auf Inagua weiterlesen
Wir haben in Sint Maarten ausklariert und verlassen die Bucht in Richtung Bahamas. Das Wetter ist angenehm, wir setzen unseren Gennaker und machen gute Fahrt. In der Nacht passieren wir die nördlichste Insel der Britischen Jungferninseln, und am Folgetag liegt Puerto Rico an unserer Backbordseite. Online prüfen wir bei Windy das Wetter – ein Sturm zieht auf! Zwei große Tiefdruckgebiete kommen direkt auf uns zu. Eines bewegt sich von Florida … Pechsträhne weiterlesen
Nachdem wir die Marina Pointe du Bout verlassen haben, werfen wir den Anker vor „Le Carbet“. Wir genießen drei Tage dort und besuchen die Bar Le Wahoo. Hier gibt es den Mega-Cocktail Despejito – eine Mischung aus Mojito und Desperados. Unglaublich lecker! Dann geht es für uns weiter. Wir liegen in der traumhaften Bucht Anse Couleuvre auf Martinique vor Anker, um unsere nächste Überfahrt zur Insel Marie-Galante vorzubereiten. Am nächsten … Weiter nördlich auf den kleinen Antillen weiterlesen
Wie geplant laufen wir am 8. Dezember in den kleinen Hafen von Pointe du Bout ein. Wir machen direkt neben dem Fähranleger der martiniquischen „Blue Lines“ fest und haben von unserem Cockpit aus einen großartigen Blick hinüber nach Fort-de-France, die Hauptstadt von Martinique. Die Fähren, die jeweils rund 80 Personen transportieren können, kommen und gehen im 20‑Minuten-Takt – fast täglich von 6:45 Uhr bis 22:00 Uhr. Anfangs finden wir das … Laute Feiertage auf Martinique weiterlesen
Ganz ehrlich: Wir haben uns die Überquerung des Atlantiks von Ost nach West ganz anders vorgestellt. Eigentlich ist diese Route ja durch die vorherrschenden Passatwinde für die Seglercommunity eine der beliebtesten. Vor einigen Jahren ist Mike mit der KAMI die entgegengesetzte Route, also von West nach Ost, gesegelt. Diese Route meiden wiederum viele Segler. Sie hat uns (Mike) aber viel besser gefallen. Hier gab es mal ein, zwei schöne Flautentage … Resümee zur Atlantikpassage weiterlesen
1. Seetag – Sonntag, 16.11. Wir starten pünktlich gegen 8 Uhr und verlassen die Marina in Santa Cruz de La Palma. Die Sonne scheint, der Wind bläst mäßig. Am Samstagnachmittag haben wir die Routing-Mail von Alina (wetterwelt.com) bekommen und die geplanten Wegpunkte für die ersten zehn Seetage in unseren Plotter eingegeben. Sie hat eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,6 Knoten angesetzt. Insgesamt sind es etwa 2.550 Seemeilen bis Martinique, geplante ETA ist … Atlantic Crossing – Seetagebuch weiterlesen
Nach zehn Tagen in der Ankerbucht von Playa Calimera heißt es für uns: Anker auf! Unser nächstes Ziel ist La Palma. Wir müssen am Sonntag schon um sechs Uhr morgens starten – eigentlich überhaupt nicht unsere Uhrzeit –, aber laut Berechnung sind es rund 36 Stunden Fahrt. Wenn alles gutgeht, kommen wir also am Montagnachmittag in der Ankerbucht des Parque Natural de Cumbre Vieja an. Das Wetter meint es, wie … Die Schönste der Acht weiterlesen
Erfahrungen sammeln bedeutet nicht nur, schöne Momente festzuhalten, sondern auch schwierige Situationen anzunehmen und einzuordnen. Gerade als Reisende auf längerer Fahrt ist es für uns selbstverständlich geworden, offen über alles zu berichten, was uns begegnet – und dazu gehören eben auch die weniger positiven Themen.Aus aktuellem Anlass möchten wir heute einen etwas anderen Beitrag schreiben. In den letzten Tagen kam es zu einem unangenehmen Kontakt mit einem sogenannten Hater, der … Zwischen Sonnenseiten und Schatten: Warum ehrliche Reiseberichte mehr zeigen müssen weiterlesen
Bevor wir am 08.10. die Leinen in Arrecife loswerfen, wollten wir uns unbedingt noch ein kleines Highlight gönnen: einen Ausflug in das hübsche Städtchen Teguise. Sie ist die größte der sieben Gemeinden auf Lanzarote und war bis 1852 sogar die Hauptstadt der Insel. Heute steht ihre geschichtsträchtige Altstadt unter Denkmalschutz und lädt zu einem richtig schönen Spaziergang ein. Die Kirche Nuestra Señora de Guadalupe ist absolut sehenswert – mit ihrer … Teguise & Watermaker weiterlesen
Gegen 10 Uhr lichten wir den Anker in der Bucht von Playa Francesca auf La Graciosa und nehmen Kurs auf Arrecife, die Hauptstadt Lanzarotes. Dort haben wir uns in der Marina Lanzarote bereits im Voraus einen Liegeplatz für 21 Tage gesichert – klingt gemütlich, ist aber eigentlich eher logistischer Selbstschutz. Schon die Einfahrt in den Hafen gestaltet sich sportlich, denn 15 Knoten Wind machen das Manövrieren zu einer echten Zitterpartie. … Arrecife / Lanzarote * Wunder * Entsetzen * Tränen weiterlesen
Wir erreichen die Bucht „Playa de la Francesa“ auf der nördlichen Kanareninsel La Graciosa gegen Mittag. Einige Segelboote liegen genau in der Mitte der Bucht, wir entscheiden uns, etwas östlicher am Rand – gegenüber eines hohen Sandbergs – auf 15 Metern Tiefe den Anker fallen zu lassen. Wir fahren den Anker ordentlich ein und geben 50 Meter Kette aus. La Graciosa ist ein Ort, an dem die Zeit stillsteht. Die … La Graciosa – Sand * Wind * Wellen weiterlesen
Es ist früher Nachmittag, als wir mit dem letzten Energieschub Madeira erreichen. Wir steuern die Marina „Quinta do Lorde“ im Osten der Insel an. Kurz vor dem Eintreffen funken wir die Marina an und bitten um Zuweisung eines Liegeplatzes sowie um einen Pick-up am Hafeneingang. Wir sollen einfahren und Kurs auf den Steg „D“ nehmen. Wir biegen in den Hafen ein und sehen in der Mitte drei Marineros in hellblauen … Madeira – Insel der Blumen / Hunde unerwünscht weiterlesen
Es ist Montag Nacht, 23:26 Uhr UTC. Der Kurs steht auf 206 Grad, Ziel ist Madeira. Noch rund 90 Seemeilen, dann laufen wir in den Hafen der Marina da Quinta do Lorde ein – und unsere erste große Passage von etwa 1.300 Seemeilen liegt hinter uns. So richtig „Traumfahrt in den Süden“ war diese Überfahrt allerdings nicht. Die Überreste des Hurrikans Erin hatten uns in den letzten Tagen ordentlich auf Trab … Landfall nach 1.300 Seemeilen weiterlesen
Es ist Montag früh, gegen 8 Uhr stehen wir auf. Wie so oft vor einer längeren Überseepassage haben wir beide schlecht geschlafen. Wir träumen komische Sachen, werden mehrmals in der Nacht wach, liegen mit vielen Gedanken im Bett und versuchen, ein wenig Ruhe zu finden. Eigentlich wollten wir erst mittags „Anker auf“ gehen, doch wir haben Hummeln im Bauch und starten nach dem Frühstückskaffee aus der Ankerbucht in Camaret-sur-Mer. Langsam … Endlich… Blauwasser weiterlesen
Die letzten Tage in Camaret-sur-Mer haben wir noch einmal richtig genutzt, bevor das nächste große Abenteuer begann. Wir haben die kleine Stadt mit ihren engen Gassen erkundet, das Künstlerviertel besucht (Mike sein Highlight war das Atelier Ramine) und uns abends gelegentlich in ein Café gesetzt, um bei Musik und einem Glas Wein die Abendsonne zu genießen. Ein perfekter Mix aus Urlaubsgefühl und Aufbruchsstimmung. Ein Highlight war ein Ausflug in die kleine, felsige … Abschied von Camaret-sur-Mer – Kurs auf Madeira weiterlesen
Es ist wie verhext: Wir finden einfach kein passendes Wetterfenster. Wie letzte Woche mit Alina von wetterwelt.com besprochen, erreichte uns heute ihre E-Mail mit der Prognose für die nächsten Tage. Sie schreibt, dass die Wetterlage weiterhin instabil und wechselhaft bleibt. Derzeit rollen mehrere Tiefdruckgebiete vom Atlantik in Richtung Britische Inseln. Die Winde drehen von West bis Südwest, anschließend auf Ost bis Nordost – und ab dem 16.08. gehen (wie leider … Kurzupdate – Kein Wetter weiterlesen
Wir liegen in der Ankerbucht vor Postermen in der Bretagne, nahe Brest, und genießen die Ruhe. Leider zeigt sich das Wetter auch hier wenig sommerlich: Der Himmel ist grau, und in regelmäßigen Abständen wird unser Schiff von oben mit Niederschlägen „gereinigt“. Die Sonne lässt sich seit zwei Tagen kaum blicken, und wir bemerken ganz nebenbei, dass unsere Batteriebänke nur noch 56% Kapazität haben. Also werfen wir den Generator an (das … Energie – Energie / Brest-Marina du Chateau weiterlesen
Nach vier Tagen und fünf Stunden auf See, mit wenig Schlaf, viel Seegang und einer Achterbahn aus Emotionen, sind wir endlich in der Bucht von Brest angekommen. Als hätte sie auf uns gewartet, ließ sich die Sonne pünktlich zu unserer Ankunft blicken – und wir konnten es kaum fassen: Wir haben’s geschafft!Die letzten Seemeilen hatten es nochmal ordentlich in sich. Plötzlich wurde der Motor der Backbordmaschine ungewöhnlich laut – ein … Land in Sicht – Willkommen in Brest! weiterlesen
Der Dienstag begrüßt uns mit Sonne und Wärme, doch wieder bleibt uns der ersehnte Segelwind verwehrt – also schieben uns die Diesel weiter Richtung Westen. Piper lege ich vorsorglich auf eine Kühlmatte ins Cockpit. Sie scheint es zu genießen und wirkt mit ihren 1,5 Jahren immer knuffiger. Bei Wellengang weicht sie kaum von meiner Seite, schaut ständig nach mir und kuschelt sich während der Nachtwache dicht an mich. Kathi ist, … Fast am Limit weiterlesen
Es wird Abend, als wir in die Straße von Dover einbiegen. Mitten im Kanal verläuft ein Verkehrstrennungsgebiet – eine Art Autobahn nur für Schiffe aller Größen. Auf der englischen Seite fahren die Pötte Richtung Biskaya, auf der französischen gen Nordsee. Wir halten uns am Rand auf der französischen Seite auf und haben entsprechend Gegenverkehr. Kein Grund zur Sorge: Die Berufsschifffahrt hält sich streng ans VTG. In der Dämmerung sehen wir … Durch die Nacht im Kanal weiterlesen
















































































